Ein rotes Kleid, offene Wiesen und das Licht kurz vor Sonnenuntergang: Lorenas Portraitserie lebt von Farbe, Bewegung und einem ruhigen Blick.
Farbe als klarer Ausgangspunkt
Das rote Kleid gibt dieser Serie sofort eine Richtung. Vor dem zurückhaltenden Grün der Wiese und den dunkleren Flächen des Waldes wird Lorena zum ruhigen Mittelpunkt jedes Bildes. Die Farbe ist präsent, ohne die Person zu überdecken – besonders dann, wenn der Stoff in Bewegung kommt und sich die Silhouette verändert.
Zwischen Haltung und Bewegung
Eine Portraitserie muss nicht aus vielen Kulissen bestehen, wenn innerhalb eines Ortes genug Variation entsteht. Lorena steht, geht, dreht sich zum Licht und lässt den Blick wechseln. Manche Bilder wirken klar und direkt, andere weicher und zurückgenommen. Aus diesen kleinen Veränderungen entsteht der Rhythmus der Serie.
Wenn das Licht die Arbeit übernimmt
Je tiefer die Sonne steht, desto stärker trennt sich das warme Licht vom dunkleren Hintergrund. Die Bilder brauchen dann weniger Anleitung. Eine leichte Bewegung des Kleides, ein Schritt durch das Gras oder ein stiller Blick reichen aus. So bleibt am Ende keine Sammlung einzelner Posen, sondern eine zusammenhängende Portraitgeschichte mit einer eigenen Farbe und Stimmung.
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