Wenn ich an Alexia Ioanas Taufe in Freiburg zurückdenke, erinnere ich mich zuerst an die Menschen. In meinem Rückblick auf diesen Tag habe ich die Ruhe, Freundlichkeit und Wärme ihrer Familie beschrieben. Das ist mir von dieser Begegnung geblieben.
Alexia schaute sich neugierig um und verfolgte, was um sie herum passierte. Schon in meinem damaligen Beitrag habe ich davon erzählt, wie natürlich sie vor der Kamera war. Einige meiner liebsten Aufnahmen entstanden, weil sie einfach sie selbst war.
Die Zeremonie zeigt sich in den großen und den kleinen Gesten: Der Priester hält Alexia über dem Taufbecken, auf anderen Aufnahmen liegt sie auf einem weißen Tuch. Die Fotografien lassen auch die Hände sichtbar werden, die sie dabei stützen.
Für mich entstehen gute Fotografien, wenn Menschen sich miteinander wohlfühlen. Genau diesen Eindruck habe ich nach der Taufe festgehalten. In der Bildfolge stehen die Aufnahmen des Rituals deshalb neben den Blicken und Gesten der Menschen um Alexia.
Auch die Bilder abseits der Zeremonie gehören zu dieser Geschichte: Alexia auf der hellen Decke, ein gemeinsamer Moment am Fenster und ihre kleine Hand um einen Finger. Mit diesen nahen, konkreten Bildern endet die Reportage.
Ich freue mich, dass ich diese Familie begleiten und ihre Erinnerungen festhalten durfte. Ihr plant eine Taufe in Freiburg? Erzählt mir von euren Plänen.